Nach umfassender Prüfung möglicher realistischer Erzeugungsvarianten und verschiedenster Standorte wurde im März 2006 unter dem Aspekt des beginnenden CO2-Emissionshandels in Österreich das Projekt Gas-Dampf-Kraftwerk Klagenfurt zur Umweltverträglichkeitsprüfung beim Amt der Kärntner Landesregierung eingereicht.
Umfangreiche unabhängige Studien bestätigten mittlerweile die Technologie- sowie die Standortwahl im begrenzt verfügbaren Raum Klagenfurt. Ebenso wurde die Alternativen-Prüfung bezüglich der Brennstoffwahl durch lokale Rohstoffstudien belegt.
Nach mehrjähriger umfassendster Prüfung durch die Landesbehörde konnte im Herbst 2010 ein positiver UVP Bescheid erreicht werden. Somit ist ein wichtiger Schritt in eine moderne Wärme- und Stromversorgung für Klagenfurt getan.
Wie die aktuelle weltweite Entwicklung zeigt, führt an einer Ökologisierung der Strom- und Wärmeerzeugung kein Weg vorbei. Durch den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie ist aufgrund der extrem hohen Brennstoffausnutzung und des umweltschonenden Brennstoffes Erdgas ein wesentlicher Beitrag zur CO2 Minderung der Stromerzeugung und somit zur Umweltentlastung möglich. Ebenso kann jeder zusätzliche Fernwärmeanschluss ebenfalls noch zur Umweltentlastung in unserem Lebensraum beitragen. Europaweit wurde die geplante Technologie auch als realistische Lösung für den Atomstromausstieg als auch als Ergänzung zur nicht immer verfügbaren Ökostromerzeugung aus Wind, Solar und Wasserkraft durch die überaus flexible Einsatzfähigkeit erkannt.
Als verantwortliche Geschäftsführer sehen wir unsere Aufgabe darin, Sie über das Wärmekraftwerk GDK Klagenfurt umfassend und offen zu informieren. Somit hoffen wir gemeinsam mit Ihnen einen richtigen Schritt in eine moderne Zukunft zu gehen.






